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Social Search: 65Prozent lehnen die personalisierte Suche ab.

abgelegt unter → B2C, Search, SEO, Social Media
veröffentlicht von Herbert Peck Herbert Peck
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Marketing Strategie Plan Social Media ist wie Teenager-Sex

Die Suche im Internet und die E-Mail-Nutzung sind – weit vor der Nutzung sozialer Netzwerke – mit mehr als 90 Prozent die am meisten genutzten Anwen­dun­gen im Internet und er­freuen sich sogar wachsender Beliebtheit.

Da ist es kein Wunder, wenn die großen Such­ma­schinen-Betreiber, allen voran Google und Bing, ständig an den Algorithmen schrauben, um – nach eigener Aussage – die Suchergebnisse zu ver­bes­sern.

“Unsere Suche will immer die besten Ergebnisse liefern. Manchmal sind das Informationen aus den Weiten des Internets”, meint Google-Chef­inge­nieur Amit Singhal im firmeneigenen Blog. “Das können aber auch persönliche Inhalte oder Dinge sein, die du mit anderen Menschen geteilt hast.” Die Frage stellt sich, ob dieses hehre Ziel von den Internet-Nutzern auch entsprechend gewürdigt wird. Das Pew Internet & American Life Project ist unter anderem dieser Frage nachgegangen.

Personalisierte Suche? Zwei Drittel halten es für eine “schlechte Sache”.

Suchmaschinen sind und bleiben beliebt und die Benutzer sind mit der Qualität der Suchergebnisse zufriedener als je zuvor. Gleichzeitig wächst die Besorgnis über die Sammlung von persönlichen Daten von Suchmaschinen und anderen Websites. Das sind wesentliche Ergebnisse einer Umfrage im Rahmen des Pew Internet & American Life Project, in der rund 2.000 Erwachsenen in den USA im Januar/Februar diesen Jahres zur Suchmaschinen-Nutzung befragt wurden.

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Personalisierte Suche? Obwohl Google und Bing nicht müde werden, Ihnen diese Art der Suche schmackhaft zu machen, sagen zwei Drittel der Befragten, diese Art der Suche interessiere sie nicht. Sie halten die personalisierte Suche für eine “schlechte Sache”. Fast drei Viertel sehen auch das Sammeln von Daten zur Personalisierung der Ergebnisse kritisch und sehen darin ein Eindringen in ihre Privatsphäre.

Marketing Strategie PPersonalisierte Suche fordert Twitter und Facebook heraus

Hier weitere Ergebnisse der Befragung, die einen hohen Grad an Zufriedenheit mit den Suchmaschinen zeigen:

  • 91 % der Suchmaschinen-Nutzer sagen, dass sie immer oder in den meisten Fällen die Informationen finden, die sie suchen.
  • 73 % der Suchmaschinen-Nutzer halten die meisten oder alle Informationen, die sie durch Suchmaschinen finden, für genau ist und vertrauenswürdig.
  • 66 % der Suchmaschinen-Nutzer meinen, Suchmaschinen seien eine faire und unparteiische Quelle für Informationen.
  • 55 % der Search-Engine-Nutzer machten die Erfahrung, dass die Qualität der Suchergebnisse im Laufe der Zeit besser geworden sind, während nur 4 % sagen, dass sich die Ergebnisse verschlechtert haben.
  • 52 % der Suchmaschinen-Nutzer erhalten im Vergleich zu früher mehr relevante und nützliche Ergebnisse, während nur 7 % bezeichnen die Ergebnisse als weniger relevant.

Bei soviel Zufriedenheit zieht die Argumentation der Suchmaschinenbetreiber natürlich nicht, sondern weckt eher Misstrauen hinsichtlich der Motive von Google & Co. „Die Menschen möchten das Gefühl haben, wenn ich mit dem Unternehmen oder der Marke interagiere, dann werde ich respektiert und meine Privatsphäre wird geachtet“, sagte der Gründer des Hamburger Trendbüros, Prof. Peter Wippermann, in einem dpa-Gespräch. Es bleibt abzuwarten, ob diese zunehmenden Bedenken von Google, Bing und anderen Plattformen und Networks ernst genommen werden. Im Moment scheinen den Marktführern in den jeweiligen Bereichen diese Bedenken relativ egal zu sein.

 

Weiterführende Links zum Thema:
Link zur Studie: Search Engine Use 2012
Focus, Trendforscher: Vertrauen wird entscheidend sein…
Pew Internet, Zusammenfassung der Ergebnisse

 

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Bilder: Google, pew Research, ishp Consulting, depositphotos.com

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