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TunkRank: Twitter-Influence-Metric mit Chancen?

abgelegt unter → Influence, Klout, Social Media, Twitter
veröffentlicht von Herbert Peck Herbert Peck
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Online Influence Twitter Klout TunkRank

Kürzlich veröffentlichte Stephanie Parker auf »socialmediatoday« einen Artikel, in dem sie sich mit dem Klout-Score auseinandersetzt und fragt: »Hat Klout wirklich Einfluss?«. Anlass für ihre rethorische Frage war eine eigene Umfrage, deren Ergebnis Steph Parker so zusammenfasst:

Have you ever checked your Klout score? [...] Almost 71% said no. And, of those who had checked Klout before, only one person found the Klout score “very helpful” (on a scale of 1 to 5, 1 being not helpful and 5 being very helpful). One person – that’s not exactly something to brag about. [...] If only a handful of these people have chec­ked Klout before, and only one person found their score helpful… does Klout actually have clout?Zum Abschluss schreibt sie: »Sollten Sie Klout benutzen? Ja, aber verwenden Sie es mit Vorsicht. [...] Der “Heilige Gral” der Social-Media-Messung muss erst noch entdeckt werden. [...] «

Soweit bekannt, bestimmt Klout den Score rein quantitativ: z. B. Anzahl Follower/ Fans/ Kontakte, Anzahl Reaktionen auf Tweets/ Statusupdates/ Checkins/ Postings und so weiter. Das lässt natürlich Raum für jede Art von Manipulation, wie ich das schon in früheren Artikeln hier im Blog aufgezeigt habe.

TunkRank: ein Twitter Analogon zum PageRank

Es gibt ja neben Klout viele andere Tools, die so etwas wie den Einfluss auf Twitter messen, etwa Tweetrank, Twitter Grader, Twinfluence, Twitter Ratio und andere mehr. Ich bin nicht sicher, ob es immer »Influence« genannt wird und ob immer der gleiche Gedanke dahinter steckt. Nun kommt etwas Neues. Daniel Tunkelang vom Blog »The Noisy Channel«, erfahrener Informatiker, früher Chefentwickler bei Endeca, dann bei Google und heute »Principal Data Scientist« bei LinkedIn, hat einen Vorschlag für ein »Twitter Analogon zum PageRank« gemacht. Und das klingt ziemlich interessant. So interessant, dass Jason Adams vom »The Mendicant Bug Blog« sie gleich in die Tat umgesetzt hat. Herausgekommen ist der »TunkRank«

Der Grundgedanke hinter dem »TunkRank« ist einfach:

If X says something, what will be the expected impact?” (Daniel Tunkelang)

Auf tunkrank.com ist das so formuliert:

TunkRank is a tool for measuring influence on Twitter based on how much attention your followers can actually give you.

Wer das aufmerksam liest, dem wird auffallen: Der Einfluss auf Twitter hängt nicht von der Anzahl der Follower und Followings ab, sondern davon, wieviel Aufmerksamkeit Sie Ihren Followern und Followings schenken können. Und umgekehrt natürlich. Auf tunkrank.com/about liest sich das so:

TunkRank is an influence ranking tool that helps you identify leading influencers on Twitter. There are two basic ideas:

  1. The amount of attention you can give is spread out among all those you follow. The more you follow, the less attention you can give each one.
  2. Your influence depends on the amount of attention your followers can give you.

Wer sich tiefergehend informieren will (und idealerweise ein wenig von Mathematik versteht), seien und Links am Endes dieses Artikels und diese Präsentation anempfohlen:

Weiterführende Links:

TunkRank Startseite
About TunkRank
A Twitter Analog to PageRank
TunkRank Improvements
Wer ist Daniel Tunkelang
How to Measure your Twitter Influence | SEO in Simple Terms
Twitter Authority Firestorm
TunkRank Scoring Improvement
Twitter: We Need Search By Authority
Ask And Ye Shall Receive: Twitority Launches Authority-Based Twitter Search

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5 Responses leave one →
  1. August 28, 2011

    Hallo Herbert,

    +1 , Ilike oder interessanter Post -wir sind ja flexible ;)

    Wir hatten mit Dr. Feucht ja bereits gestern diese Thematik in der Timeline – na, in der Vergangenheit ebenfalls in unserer beiden Blogposts diskutiert.

    Du zitiertest die Idee hinter Tunkrank:

    ” “If X says something, what will be the expected impact?” (Daniel Tunkelang) ”

    Ich will nu den lieben Kaffeeplausch mit meinen 5 Damen – oder auch Herren – nicht degradieren. Lediglich mal als nüchternes Beispiel auf diese Idee betrachtet:

    Es schickt eine(r), will meinen X, einen Kaffee-/ Frühstückstweet in die Timeline. Der Impact ist dabei noch nicht einmal in Frage gestellt. Ja, sogar sicher ist, das Dir gar zum “Kaffee der Kuchen” retour getweetet wird ;) Es ist sicherlich eine Form des Impacts, vielleicht dem zur Interaktion/ zum Dialog (auf Augenhöhe)? Aber ist es der Impact, den sich Profis durch Monitoring als Ergebnis einer eingesetzten Strategie erhoffen? Wohl weniger…

    Wir waren uns ja in der Timeline gestern nahezu einig, dass die Content-Variante wohl zu kostenintensiv ist. Demnach vermute ich auch in Tunkrank nur einen Anhaltspunkt für eine Strategie – keinerlei Maßstab in puncto Erfolg/ Misserfolg!

    Viele Grüße

    Birgit

    • Herbert Peck permalink*
      August 28, 2011

      Hallo Birgit, Du liegst sicher nicht falsch. Ich habe kürzlich gelesen (sinngemäß):

      Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Gründe für die Nutzung von Twitter

      1. Diejenigen, die mit Gleichgesinnten kommunizieren wollen.
      2. Diejenigen, die “Anhänger sammeln” spielen.
      3. Diejenigen, die Kunden helfen wollen.
      4. Diejenigen, die nur mitlesen.

      In diesem Sinn ist TunkRank sicher nur ein Ansatz. Daniel Tunkelang sagt selbst (sinngemäß): “Das ist als Startpunkt zu verstehen.” In diesem Sinne. Danke für den Kommentar.

      Liebe Grüße
      Herbert

      • Birgit Dondorff permalink
        August 28, 2011

        Hallo Herbert,

        ja, so hatte ich es schon seinerzeit in meinem Erfahrungspost mit Twitter ähnlich dargestellt.

        Verschärft wird das sicherlich noch dadurch, dass Du – je nach User-Typer deine Tweets/Content/ Kontaktaufnahme auf Gleichgesinnte reduzieren kannst…

        Wir werden abwarten müssen…

        Viele Grüße und danke für deine “tomatige Geschmackszugabe” ;)

        Birgit

        • Birgit Dondorff permalink
          August 28, 2011

          kleine Korrektur zur letzten Antwort:

          Verschärft wird das sicherlich noch dadurch, dass Du – je nach User-Typer deine Tweets/Content/ Kontaktaufnahme auf Gleichgesinnte n i c h t reduzieren kannst…

          sollte es natürlich heißen…

          VG Birgit

  2. Birgit Dondorff permalink
    August 29, 2011

    Hallo Herbert…

    ein kleiner Nachtrag:

    Der Hit bei einer meiner Kaffeeladies (wobei unterstrichen werden soll, dass sie allesamt sich gleichermaßen für vielerlei (Fach-)gebiete via Twitter interessieren) über Klout als Influencerin für Coffee dank dieser #Twitterkaffee ausgewiesen wird…;)

    In diesem Sinne einen schönen Wochenstart

    Birgit

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