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Klout-Score: »Influences« oder »Coincidences«?Welche Gültigkeit hat das Konzept?

abgelegt unter → Allgemein, B2B, B2C, Social Media, Twitter
veröffentlicht von Herbert Peck Herbert Peck
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klout

Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass die Anzahl der »Follower« nichts über seinen Einfluss auf Twitter aussagt. Welche Fak­toren dazu führen, dass diese Auf­merk­sam­keit erreicht wird, unter­suchten Wissen­schaftler von HP und der Stanford University anhand der »Trending Topics« bei Twitter.

Den Anspruch, den Online-Einfluss von Menschen und Organisationen auf Twitter, ja sogar für das gesamte soziale Netzwerk zu beschreiben, erhebt auch Klout: »Klout identifies influencers on topics across the social web«.

Erfasst wird ein von Klout entwickelter Satz an Kenngrößen, der im »Score« zu­sam­men­ge­fasst wird. Diese Kenngrößen sind:

  • Klout Score = Measurement of your overall online influence
  • True Reach (Reichweite) = Size of your engaged audience
  • Amplification (Verstärkung) = Likelihood that your content will be acted upon
  • Network (‘Zuhörer’ im Netzwerk) = Influence level of your engaged audience

Welche Daten nutzt Klout?

Begonnen hat Klout vor nun fast zwei Jahren als Tool zur Messung von Einfluss und Reichweite von Usern auf Twitter. Inzwischen fließen in die Analyse auch andere Netz­werke ein, aktuell sind das Facebook und LinkedIn. Der Algorithmus zur Berechnung des Score wurde angepasst:

Today, we’re pleased to announce several improvements to the Klout score and its platform.

Highlights:

  • Enriched our data sources
  • Re-engineered our data collection and influence signal parsing platform to capture a broader set of key influence signals across an even larger population
  • Improved the quality of our scoring algorithm by both adding new influence inputs and adjusting the importance of inputs for individuals and their influence networks

Der Einfluss des neuen Algo­rith­mus in Ver­bin­dung mit Facebook-Connect scheint er­heb­lich zu sein. Sie können dies für Ihren Klout-Score testen, indem Sie die Ver­bin­dung zu Face­book kappen (disconnecten) und Klout erneut laden. Die Einbindung von LinkedIn ist neu, die Auswirkungen nicht abschätzbar. Generell kann man jedoch davon ausgehen, dass auch hier der Zugang zu Ihren Daten von Klout »belohnt« wird.

Nach eigenen Angaben geht es Klout nicht darum »herauszufinden, wer steht auf der “A-Liste.” Wir glauben, dass jede Person, die Inhalte erstellt, Einfluss hat. Unsere Mission ist es, jeden einzelnen zu verstehen und seinen Einfluss zu verstärken.« Zu schön, um wahr zu sein. Klout ist ein Wirtschafts-Unternehmen und die Investoren wollen Geld sehen. Also bietet Klout Basisdienste kostenlos an, um möglichst viele User an die Plattform zu binden und buhlt um Bezahlkunden. Mit Perks hat Klout einen schon breit genutzten kos­ten­pflich­ti­gen Dienst für Marken und Unternehmen gestartet.

Wie misst Klout?

Der Algorithmus, mit dem die Klout-Ingenieure den Score berechnen, wird nicht ver­öf­fent­licht. Brian Solis, wie immer gut informiert, hat kurz nach dem Launch von Klout in einem Blogpost Anhaltspunkte für die Berechnung geliefert.

klout_algorithmus_by_solis
Grafik: Brian Solis

Solis beschreibt in diesm Posting sehr allgemein die Stufen der semantischen Berechnung des Klout-Score. Aber es gibt auch viel Kritik an dem Anspruch von Klout, einen validen Wert für den Einfluss eines jeden Users der sozialen Netzwerke zu liefern.

Ist das Klout-Konzept valide?

Ich möchte jetzt nicht auf die Merkwürdigkeiten bei einzelnen Klout-Scores abheben, z. B. den von Justin Bieber (100) im Vergleich zu Oprah Winfrey’s Score (71), sondern auf die Grundlagen der Berechnung eingehen. Nicht ohne Genugtuung meldet Kelly Clay auf Social Media & Technology, dass die zu­grun­de­lie­gen­den »Nutzerprofile nicht genau sein können« und dass natürlich Einfluss auf den Klout-Score hat.

In an email exchange with Klout representative Ashley, she conceded that “[t]here are a number of reasons that cause discrepancies and Klout is working very hard to fix them.” Users may see some profiles that underestimate a users’ actual unique mentions, retweets, retweeters, or list inclusions – just to name a few of the factors. The Klout algorithm also considers influencers, and within some Klout profiles this information is completely missing, or severely out of date. Prior to contacting Klout, I lacked “achievements” for retweets, mentions, and lists, as well as a module for other users I influence.

Zum Abschluss seines Postings schreibt er: Die Klout-Scores scheinen immer willkürlich, aber wenn offensichtliche Informationen fehlen oder unterrepräsentiert sind, wie gültig ist dann das gesamte Konzept?

Was ist mit den Twitter-Daten?

Und das ist wohl die grundlegende Frage. Nicht die Bemühungen zur Optimierung des Algorithmus sind das Entscheidende, sondern die zugrunde liegende Datenbasis. Den größten Anteil daran hat, wie kann es anders sein, Twitter. Die Einbindung anderer Netzwerke in den Klout-Score mag schon die Antwort der Verantwortlichen bei Klout auf die vage Ahnung sein, dass mit den von der Twitter-API gelieferten Daten nicht immer alles stimmt.

Beispiele dafür gibt es reichlich, möglicherweise können Sie das sogar einfach nach­voll­ziehen. Nachdem Twitter von einer Minute auf die Andere mehr als 5.000 meiner Tweets verschluckte, begann ich, genauer hinzusehen. Was ich sah, war zum Teil erschreckend. Ein Beispiel ist die Anzeige der Profildaten an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Zeiten.

tw_tweet_chaos
Stutzig geworden, öffnete ich danach zwei Instanzen von Twitter parallel (erkennbar an gleichen Tweets vor 9 min versendet). Sie sehen eine unterschiedliche Anzahl von Tweets, eine unterschiedliche Anzahl von Followern, wobei auch die angezeigten Follower unterschiedlich sind. Dazu unterschiedliche Angaben bei »Ähneln Dir«. Mag sein, dass letztere bei jeder Instanz nach dem Zufallsprinzip ausgewählt sind. Tweets und Follower jedenfalls sollten dies nicht sein.

twitter_2500Follow

twitter_7500Follow

Über Gründe kann spekuliert werden. Birgit Dondorff hat in einem Post auf dem KMU – Spicker einen Hinweis gegeben. Sie schreibt dort:

Es mag derzeit an dem enormen Andrang [auf Twitter] liegen. Twitter selbst ist seit geraumer Zeit dabei, die Plattform zu optimieren. Möglich, dass man diesen Defiziten u.a. noch nicht technisch nachkommen konnte.

Das ist nicht von der Hand zu weisen. Twitter ist möglicherweise nicht mehr in der Lage, auf allen Servern aktuelle und damit gleiche Daten vorzuhalten, es mangelt scheinbar an der Synchronisation der Server. Das hat nicht nur Auswirkungen bei Twitter, sondern bei jedem der auf die Daten über die Twitter-API zugreift. Also auch für Klout.

So unsicher der Klout-Score auch ist. Für eines können Sie ihn immer verwenden. Filtern Sie Ihre Timline mit Hilfe des Klout-Scores um Spammer fernzuhalten: Ein Score von 15 oder darunter ist der Regel ein guter Indikator dafür, dass jemand entweder völlig neu ist oder ein Spammer.

Wie denken Sie über den Klout-Score? Liefert er nur Anhaltspunkte oder misst er wirklich so etwas wie Online-Einfluss? Oder ist es nur ein neuer Hype? Über Antworten in den Kommentaren freue ich mich.

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15 Responses leave one →
  1. Februar 20, 2011

    Hallo Herbert,

    ich denke, Klout ist ein optisch gelungenes Marketingwerkzeug, das nicht unbedingt oder nur unzureichend den Einfluss auf Twitter bemisst – und es wahrscheinlich auch gar nicht kann. Letzteres trifft übrigens auch auf andere zu.

    Wie sollte ein fremdes Tool auch wirklich den Einfluss messen? Ich gebe zwar zu, dass mein Klout-Score mir schmeichelt. Aber ich bin ziemlich sicher, dass das nichts mit meinem wirklichen oder vermeintlichen Einfluss auf Twitter zu tun hat. Einen Hinweis darauf finde ich in der Topic Summary. Da stehen Topics, die allenfalls aus den Namen der Listen stammen können, auf denen ich gelandet bin. Die meisten Topics, mit denen ich meine Tweets kennzeichne, sind andere.

    Einen weiteren Hinweis liefern die Personen, von denen ich beeinflusst bin bzw. die ich beeinflusse. Da werden mitunter welche aufgeführt, denen ich nicht folge und die mir ebenfalls nicht folgen.

    So what? Der Klout-Score ist ein Anahltspunkt, anhand dessen man überprüfen kann, ob seine eigene “Kommunikationsstrategie” aufgeht oder ob man etwas ändern sollte. Und er lässt sich in Kundengesprächen als “Kompentenznachweis” oder wenigstens als Anzeiger für Erfolg von irgendwas ins Spiel bringen.

    Twittergrader und andere liefern ebenfalls interessante, aber wiederum andere Werte.

    Wie eingangs beschrieben, gefällt mir an Klout vor allem die Optik. Und das grafische Konzept der Klout Classification mit den 16 Quadraten in 4 Quadranten – das halte ich für ein sehr geeignetes, zukunftsfähiges Diagrammkonzept als Alternative zu zweidimensionalen x/y-Koordinatensystemen.

    Schönen Sonntag noch und
    lieben Gruß aus Berlin
    Klaus

  2. Februar 20, 2011

    Sehe ich wie Klaus. Ich hab Klout seit etwas über einem Jahr und fand es als Anhaltspunkt sehr brauchbar. Und das Ding mit den Quadraten ist wirklich fein, ebenso die verschiedenen Trendkurven.

  3. Februar 20, 2011

    Hallo Herbert,

    wie ich sehe, hat Dich das Thema über Schreiben dieses Beitrags wieder eine Nachschicht gekostet. Toller Post!
    In unseren Dialogen waren wir bislang gar nicht auf den Einfluss von LinkedIn + FB eingegangen. Wenn dem so ist, verwundert’ s mich ein wenig: Führe ich zwar einen Account auf LinkedIn, bin allerdings wenig aktiv. Meine Aktivitäten auf FB halten sich auch gegenüber anderen Nutzern in Grenzen. Mir scheint, dass wir alle einer Meinung zumind. dahin gehend sind, dass der Klout-Score lediglich Anhaltspunkte liefert. Auch habe ich, wie von Klaus angedeutet, bei der Klout-Grafik einen Top-Influencer namentlich ausgewiesen, den ich persönlich erst mal googlen musste, um mit ihm was anfangen zu können;)(A. Felsenberg) – also weder Follower, noch Following – noch sonst wie bekannt! Gibt zu denken? @countUP ließ in einem unserer Dialoge zu diesem Phänomen durchblicken, dass ich irgendwann wohlmöglich mal eine imposante Slideshare von dem Herrn getweetet haben könnte – derartiges würde sich ebenfalls auf den Score auswirken können.
    Wo mir noch unbehaglich ist, ist die Aussage von Klaus, das man zumind. den Hinweis erhält, das die Kommunikationsstrategie stimmen würde. Bedenklich ist dabei für mich, wenn ich die Analyse von Followerrate auf Basis Klout betrachte, dass dort einige mit eigenem Kloutscore und Followerscore sehr hoch angesiedelt sind im Einfluss, obwohl diese Herrschaften (was nicht negativ wirken soll, im Gegenteil – an dieser Stelle einen zusätzlichen Dank) weniger eigene Aktivitäten zeigen, als vielmehr andere Tweets retweeten.
    Ein spannendes Thema auf jeden Fall für Leute, wie Dich Herbert, die beruflich tagtäglich damit zu tun haben…

    • Herbert Peck permalink*
      Februar 20, 2011

      @Birgit @Klaus Ob der Klout-Score ein Anhaltspunkt für die Richtigkeit der Kommunikationsstrategie ist? Ich bin mir nicht sicher. [edit] Mir ist wie Birgit ‘unbehaglich’ dabei.[/edit] Zum einen gibt es strukturelle Defizite bei Klout. Blogs werden bei Klout im Gegensatz zu anderen Diensten wie z. B. Backtype oder PeerIndex nicht berücksichtigt. Es könnte also jemand ein Blog betreiben mit tausenden Aufrufen pro Tag und lebhafter Kommunikation in den Kommentaren: Klout nimmt keine Notiz davon. Andererseits bin ich während der Recherchen auch auf viele Ungereimtheiten gestoßen. Ich weiß nicht, ob Ihr, Birgit und Klaus, euch in der Gesellschaft von FunBot wohl fühlt. Seid Ihr für Klout doch alle drei ‘Thought Leader’. ;)

  4. Herbert Peck permalink*
    Februar 20, 2011

    @Klaus
    Einen Nachtrag hätte ich noch zu meiner Antwort und formuliere sie bewusst als Frage ;). Könnte es nicht sein, dass das Schielen auf den Klout-Score unser Kommunikationsverhalten negativ beeinflusst? Es ist doch eine Entwicklung vorstellbar, ähnlich der Entwicklung bei den Suchmaschinen vor einigen Jahren. Hier ein kurzer Beitrag dazu: SEO & Klout: Two Equally Intriguing Algorithms to Study
    http://www.thebrainchildgroup.com/blog/2010/11/klout-algorithm-vs-seo-algorithms/

  5. Februar 21, 2011

    Seit ich bei Klout mehrere Male nachmahnen musste, weil meine Daten nicht aktuell waren (und zwar auch nach der zuweilen lange abgewarteten Aktualisierung), sehe ich mir die Zahlen mit etwas anderen Augen an. Im Prinzip sehe ich Klout aber wie alle, die schon vor mir geschrieben haben: als Richtwert. Was mich aber interessiert ist herauszufinden, wo die Menschen sind, die Schnittstellen zu meinem Netzwerk und/oder Thema haben. Das interessiert mich nicht allein für mich persönlich, sondern auch für meine Kunden. Als \"Kontaktbörse\" eignet sich Klout aus meiner Sicht und auch aus den bereits bei anderen geschilderten Gründen, leider nicht. Mit welchen Angeboten arbeitet ihr hierfür?

  6. Bernd Schaefer-Sell permalink
    April 13, 2011

    Hallo Herbert,
    der KloutScore wird gemessen an bis zu 35 Parametern. Die Matrix ist sehr komplex. Dass es zu Abweichungen und Manipulationen in der digitalen Welt kommen kann, kennen wir u.a. auch von Bankkonten und Kreditkarten. Nur da hat es eine ganz andere Relevanz. Klout ist nicht ganz so wichtig. Und so ist der KloutScore ein Richtwert für den aktuellen Stand in Bezug auf “Einfluss”, “Reichweite”, “Stärke des Netzwerks”, uva…um es mal auf Deutsch zu sagen.
    Mit diesen Score-Service verdient Klout inzwischen Geld. Seit ca. einem Jahr werden registrierte User (bei Klout.com) mit “Highscore”, nach Themen gezielt ausgesucht und zu Events (sogenannten “Perks”) eingeladen. Das kann mal der neue Audi A8 für ein Wochenende mit Hotelaufenthalt auf dem Land sein, oder ein Return Flight von Los Angeles oder San Francisco nach Toronto. Die Mechanik ist die gleiche, wie viele Blogger ihn schon seit längerem kennen: “Weisst du Gutes zu berichten, wirst du belohnt!”. Und so trägt sich die Botschaft, bedingt durch die starke Vernetzung (Twitter, Facebook) der Beteiligten, in die “Welt”! Und diese “Welt” kann dann auch relativ groß sein: die “Amplification” ist z.T. enorm! (z.B. 200 Beteiligte erreichen einen True-Reach von ca. 3,5 Mio.). Die gesamte Analytic liefert Klout hinten dran.
    Die ersten Kampagnen in Deutschland starten übrigens im Mai 2011!

    Ich komme gerade wieder zurück aus USA, ich kenne die Leute von Klout.com, denn ich bin der Europa-Repräsentant.
    Was auf dem Sektor “Social Media” in den USA abgeht, ist kaum zu beschreiben.

    Warum kommen die meisten Startups, wie Google, Ebay, Facebook, Twitter, uva….alle aus den USA?
    Weil sie sehr pragmatisch denken, diese Gedanken schlicht umsetzen und eine gute Venture-Capital Struktur existiert.
    Mein Tip: fliegt mal eine Woche z.B. nach NewYork, macht ein paar Termine und atmet mal die Luft.
    Da wirkt Deutschland wie ein viereckiges Zäpfchen…
    Wenn ihr Fragen zu Klout.com habt, freue ich mich ….
    Grüße
    Bernd

  7. Juli 10, 2011

    Hallo erstmal …

    danke für diesen sehr gelungenen Artikel. Dieser birgt meiner Einschätzung nach aber wesentlich größeres (Konflikt-) Potential als jedem lieb ist.
    Warum mit solchen “Mess- und Beurteilungssystemen des menschlichen Individuums” allerdings so freundlich und so “verharmlosend” umgegangen wird, kann ich nicht nachvollziehen …

    Verständlich ist der Wunsch, dass die Marketingabteilungen der Unternehmen Parameter und Messgrößen wünschen … das war immer schon so.

    Aber und das ist jetzt der große Unterschied: war und ist ein Medium reichweitenstark, konnte es konkrete Nutzerzahlen (demographische Daten, etc.) liefern, wurde es von den “Markenartiklern” gebucht. Heisst, die Marke ging auf “seine” Zielgruppe zu …
    .. nun aber dreht die Werbeindustrie (aus welcher ich komme) den Spieß um: Du “darfst” dann an einem “Perk” (oder event – wie Bernd es beschreibt) teilnehmen, wenn Du genug “scoring-Punkte” gesammelt hast und von der Marke / von dem Unternehmen als “wert” empfunden wirst, dass Du den Klingelton, die Winnie-the-Pooh Kinokarten, etc. herunterladen bzw. bekommen kannst.

    Hallo?! Was haben meine Twitter- Facebook- und LinkedIN Beiträge mit Winnie-the-Pooh zu tun? Was hat Walt Disney mir angeboten? Konnte ich mich dort, mit der Marke Walt Disney auseinandersetzend, dafür qualifizieren? Nein … meine Punkte – mein “scoring” – bei Klout ist dafür entscheidend. Geht´s eh noch?

    Wenn ich eine Kundenkarte eines Supermarktes besitze, kann ich (vielleicht) ein Angebot genau dieses Supermarktes in Anspruch nehmen – weil ich ja so brav dort eingekauft habe. Und nun? … Will mir der Supermarkt erklären, dass ich mehr facebooken, twittern, linkedINen muss, um das Cola günstiger zu bekommen, weil mein Klout-Score für das Angebot noch nicht reicht?

    Und noch was, Klout bezieht seine Daten aus FB, Twitter und LinkedIN. Was passiert wenn ich dort nicht oder nur teilweise vertreten bin….

    Sorry Leute, das geht gar nicht … Man will, dass ich meine “fans”, “follower”, etc. “beeinflusse” eine bestimmte Marke zur Kenntnis zu nehmen und dafür muss ich auch noch schuften? #Fail

    Glaubt Ihr wirklich, dass meine 13jährige Tochter tief beeindruckt ist, wenn ich einen Klingelton einer Marke habe, den sie vielleicht nicht hat (haben kann) – never ever … falsch: auch winnie-the-pooh interessiert bei 3 älteren Geschwistern nicht mehr … sorry

    So, danke für das Lesen bis hierher … aber bei diesem Thema komme ich immer in Rage … mehr?

    hier: http://www.myschani.at/?cat=69

    Lieben Gruß
    mySchani

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